Gesundheit heute

Gesund leben: Familienplanung

Familienplanung

Sexualität auszuleben, ohne dabei Kinder zu zeugen - das war schon immer ein menschliches Ansinnen. Allerdings standen Jahrhunderte lang keine sicheren Verhütungsmethoden zur Verfügung. Rund 40 Jahre nach Einführung der Antibabypille ist Empfängnisverhütung dagegen so selbstverständlich, dass Kriterien wie Bequemlichkeit, Kosten oder Natürlichkeit bei der Auswahl der Methode in den Mittelpunkt rücken. Wir haben für Sie alles Wichtige zu den einzelnen Verfahren zusammengestellt - von der Wirkungsweise über die Vor- und Nachteile bis hin zu den Kosten.
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Wie Babys sicher schlafen

Ohne Kissen, Decken und Kuscheltiere im eigenen Bett - so sollten Babys schlafen.

Wie Babys sicher schlafen

Auch im Krankheitsfall

Wie schläft ein Baby am sichersten? Zur Vorbeugung des Plötzlichen Kindstodes (SIDS) gibt es dazu lang etablierte Regeln. Nur halten sich die Eltern nicht in jedem Fall daran, wie eine neue Studie zeigt.

Empfehlungen für sicheren Schlaf

. Die Wahrscheinlichkeit für einen plötzlichen Kindstod ist in den letzten 30 Jahren in Deutschland sehr stark gesunken. Plötzlicher Kindstod heißt, dass ein augenscheinlich gesundes Baby plötzlich im Schlaf verstirbt. Im Jahr 2020 sind bundesweit 84 Fälle dokumentiert, 1991 waren es noch fast 1300. Der Rückgang liegt zu einem großen Teil an den Empfehlungen für einen sicheren Schlaf: Idealerweise sollen Säuglinge und Babys bis zum Alter von einem Jahr beispielsweise auf dem Rücken schlafen, ohne Decken, Kissen oder Kuscheltiere in einem Kinderbett und in einer rauchfreien Umgebung. Vom Schlafen in Seiten- oder Bauchlage, im Elternbett oder auf einem Sofa raten Fachleute dagegen ab.

Sonderfall Krankheit

Eine Studie der American Academy of Pediatrics hat nun untersucht: Wie gut halten sich Eltern an die Schlafempfehlungen, wenn ihr Baby krank ist?. Dazu wurden über 100 Eltern befragt.

Das Ergebnis: Schon vor einer Erkrankung halten sich Eltern nur zu einem geringen Teil an die Schlafempfehlungen für Babys – und noch schlechter sieht es aus, wenn die Kinder eine Krankheit durchmachten.

Gut gewollt ist nicht gut getan

Warum weichen Eltern von lange etablierten Empfehlungen ab? Die Gründe für diese Entscheidung sind zum Beispiel der Wunsch, das Kind näher bei sich zu haben oder ihm das Einschlafen zu erleichtern. Einige der Befragten gaben auch an, dass der Rat von Familienmitgliedern Einfluss auf ihre Entscheidung hatte.

Die Forschenden halten dies für äußerst bedenklich. Gerade kranke Kinder sind besonders gefährdet.. Sie raten daher dringend dazu, sich auch im Krankheitsfall an die Schlafempfehlungen für Babys zu halten.

Nichts spricht dagegen, dass ein krankes Kind im elterlichen Schlafzimmer schläft – aber auch dann auf dem Rücken und ohne Decken und Kissen im eigenen Bett.

Quellen:

Von: Christine Sladky; Bild: mauritius images / Westend61 / Mareen Fischinger