Gesundheit heute
-
Gesund leben
-
Eltern und Kind
-
Krankheiten & Therapie
- Erkrankungen im Alter
- Sexualmedizin
- Ästhetische Chirurgie
- Augen
- Zähne und Kiefer
- HNO, Atemwege und Lunge
- Magen und Darm
- Herz, Gefäße, Kreislauf
- Stoffwechsel
- Nieren und Harnwege
- Orthopädie und Unfallmedizin
- Rheumatologische Erkrankungen
- Blut, Krebs und Infektionen
- Haut, Haare und Nägel
- Psychische Erkrankungen
- Neurologie
- Schmerz- und Schlafmedizin
- Frauenkrankheiten
- Männerkrankheiten
Orthopädie und Unfallmedizin
Orthopädische Erkrankungen und Verletzungen
-
Hintergrundwissen orthopädische Erkrankungen und Verletzungen
- Aufbau und Funktion der Hand
- Aufbau und Funktion von Ellenbogen und Unterarm
- Aufbau und Funktion von Hüfte und Oberschenkel
- Aufbau und Funktion von Knie und Unterschenkel
- Aufbau und Funktion von Knochen und Gelenken
- Aufbau und Funktion von Schulter und Oberarm
- Aufbau und Funktion von Sprunggelenk und Fuß
- Aufbau und Funktion von Wirbelsäule, Brustkorb und Bauch
- Das P.E.C.H.-Schema – Soforthilfe am Unfallort
- Die medizinischen Fachgebiete Orthopädie und Traumatologie
- Häufige Erkrankungs- und Verletzungsarten
- Knochen- und Gelenkersatz für Hüfte und Knie
- Medikamente bei Sportverletzungen
-
Sportverletzungen
-
Wirbelsäule, Brustkorb und Bauch
- Bandscheibenverwölbung und Bandscheibenvorfall
- Brustkorbverletzungen
- BWS-Syndrom
- Facettensyndrom
- Halswirbelsäulensyndrom
- Kielbrust
- LWS-Syndrom
- Morbus Scheuermann
- Osteochondrose
- Rückenschmerzen, Nackenschmerzen und Kreuzschmerzen
- Sakroiliitis
- Schiefhals
- Schleudertrauma
- Skoliose
- Spinalkanalstenose
- Spondylolisthese
- Stumpfes Bauchtrauma
- Trichterbrust
- Wirbelbrüche
- Wirbelsäuleninfektionen
-
Schulter und Oberarm
- Bizepssehnenriss
- Brüche des Oberarms
- Frozen Shoulder
- Kalkschulter
- Oberarmkopfbruch
- Rotatorenmanschettenriss
- Rotatorenmanschettensyndrom
- Schleimbeutelentzündung an der Schulter
- Schlüsselbeinbruch
- Schulterblattbruch
- Schulterblattkrachen
- Schultereckgelenkverrenkung
- Schultergelenkarthrose
- Schulterverrenkung
- Skapula alata
- Sportlerschulter
-
Ellenbogen und Unterarm
-
Hand
- Arthrosen der Fingergelenke
- Arthrosen des Handgelenks
- Bandverletzung am Handgelenk
- Bandverletzungen am Finger
- Beugesehnenverletzung am Finger
- Fingerbruch
- Fingerverrenkung
- Ganglien
- Handwurzelbrüche und Kahnbeinbrüche
- Kapselverletzungen an den Fingern
- Karpaltunnelsyndrom
- Mittelhandbruch
- Mondbeinnekrose
- Morbus Dupuytren
- Rhizarthrose
- Schnellende Finger
- Sehnenscheidenentzündung am Handgelenk
- Skidaumen
- Strecksehnenverletzung am Finger
- Tendovaginitis de Quervain
-
Hüfte und Oberschenkel
- [Ober-]Schenkelhalsbruch
- Azetabulumfraktur
- Beckenringbruch
- Beckenschiefstand
- Coxa vara und Coxa valga
- Coxitis
- Coxitis fugax
- Hüftdysplasie
- Hüftgelenksarthrose
- Hüftimpingement
- Hüftkopfgleiten
- Hüftkopfnekrose
- Hüftluxation
- Morbus Perthes
- Oberschenkelbruch
- Schleimbeutelentzündung an der Hüfte
- Sehnenentzündung am Innenschenkel
- Sehnenentzündung an der Hüfte
-
Knie und Unterschenkel
- Bakerzyste
- Kniegelenksarthrose
- Kniescheibenbruch
- Kniescheibenverrenkung
- Knieschmerz, vorderer
- Kreuzbandverletzung
- Meniskusverletzung
- Morbus Osgood-Schlatter
- Muskelfaserriss in der Wade
- Osteochondrosis dissecans
- Quadrizepssehnenriss und Patellarsehnenriss
- Schienbeinfraktur
- Schleimbeutelentzündung am Knie
- Unterschenkelbruch
- X-Bein und O-Bein
-
Sprunggelenk und Fuß
-
Knochenmarkentzündung, Knochenkrebs, Knochenmetastasen
-
Diagnostik und Therapie in der Orthopädie
- Anamnese und klinische Untersuchung in der Orthopädie
- Arthrose und Arthritis
- Bildgebende Diagnostik in der Orthopädie
- Fehlhaltung, Haltungsschwäche und Fehlstellung
- Gips, Verbände und orthopädische Hilfsmittel
- Medikamentöse Therapie in der Orthopädie
- Operativ oder konservativ?
- Operative Behandlung in der Orthopädie
- Physiotherapie
Auch Trompeteblasen kann den Bewegungsapparat schaden, es drohen Schulterprobleme und Kieferschmerzen.
Musizieren geht auf die Knochen
Immer mit Maß!
Wer viel musiziert, sollte aufpassen: Denn geigen, trompeten und Klavier spielen belasten Sehnen und Gelenke. Vorbeugen tut gut – am besten mit der richtigen Technik und Ausgleichssport.
Stress für Sehne und Gelenke
Musizieren verlangt Ausdauer und Präzision – und stellt einen hohen Anspruch an den Bewegungsapparat. Das liegt daran, dass Musikinstrumente nicht individuell maßgeschneidert sind, schreiben Fachleute. Der Körper muss sich also an die Tuba oder das Cello anpassen, was leicht zu Fehlhaltungen führt. Zudem werden immer und immer wieder die gleichen Bewegungsabläufe gefordert, was Gelenke und Sehnen stark beansprucht – vor allem bei professionellen Musiker*innen.
Menschen, die Geige spielen, sind besonders gefährdet für einen vorzeitigen Verschleiß und Verletzungen der Rotatorenmanschette. Das ist eine Muskelgruppe, die den Oberarmkopf kappenförmig umschließt und das Schultergelenk stabilisiert. Der Druck der Geige auf den Arm kann wiederum Druckschäden auslösen, und durch die vom Instrument ausgelösten Vibrationen am Kiefergelenk kann es zu Kopf- und Kieferschmerzen kommen. Die bogenführende Hand ist von Sehnenentzündungen und Karpaltunnelsyndrom bedroht.
Kiefergelenk und Hände gefährdet
Blasinstrumente haben es ebenfalls in sich. Das ständige Abspreizen des Armes belastet z. B. die Schultern. Das Kiefergelenk ist ebenfalls in Gefahr, denn Tuba- und Trompeteblasen lassen den Knochen mächtig vibrieren. Klavierspielende haben oft Probleme mit den Händen. Dazu gehören Sehnenscheidenentzündungen, Karpaltunnelsyndrom und entzündete Sesambeine. Und Trommelnden droht das Trommlerhandgelenk, bei dem sich die Strecksehnen von Daumen und Fingern entzünden.
Mit Technik und Ausgleichssport vorbeugen
Zum Glück können Musiker*innen einiges tun, um ihren Bewegungsapparat zu schützen. Zunächst gilt es, beim Üben ausreichend Pausen einzulegen. Außerdem sollten die Stühle oder Pulte ergonomisch gestaltet sein und zur Körpergröße passen. Essenziell sinddie korrekte Haltung und eine korrekte Technik. Sie sollten von Kindesbeinen an geübt und immer wieder kontrolliert werden. Und schlussendlich profitiert der gesamte Bewegungsapparat stark von regelmäßigem Ausgleichssport.
Wenn die ersten Beschwerden auftauchen, ist es vor allem für Berufsmusiker*innen wichtig, sich schnell an eine Spezialist*in zu wenden. Es gibt in Deutschland mehrere Zentren und Ambulanzen für Musikererkrankungen, die gezielt weiterhelfen.
Quelle: RMD Open

