Schwangerschaftskomplikationen müssen nicht nur akut gut beobachtet werden. Betroffene Frauen haben auch lange nach der Geburt ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck und…
mehrSchwangere machen sich oft viele Gedanken darüber, was und wieviel sie essen sollen. Der Körper einer Frau ist aber von Natur aus hervorragend für eine Schwangerschaft eingerichtet und es gibt gar nicht so vieles, das man falsch machen kann. Trotzdem ist es gut zu wissen, was man selbst und das heranwachsende Kind braucht.
Schwanger sein heißt nicht „Essen für Zwei“ – auch wenn sich in der Schwangerschaft der Stoffwechsel verändert. Dabei erhöht sich der Grundumsatz der Schwangeren bis zum Ende der Schwangerschaft um 20 Prozent. Der Grundumsatz ist die Energiemenge, die der Körper pro Tag ohne große Anstrengung verbraucht. Das hört sich nach viel an, entspricht aber nur ungefähr 500 kcal pro Tag. In den ersten zwei Schwangerschaftsdritteln sind es sogar nur 250 kcal pro Tag. Das notwendige „Mehr“ ist häufig schon mit 1–2 Scheiben belegten Vollkornbroten erreicht. Während der gesamten Schwangerschaft sollte eine normalgewichtige Frau nicht mehr als ungefähr 16 kg zunehmen. Ist eine Frau übergewichtig, sind es sogar besser nur 11,5 kg und bei starker Adipositas nur 5 kg.
In Bezug auf einzelne Nährstoffe gilt:
Der „Appetit auf saure Gurken“ in der Schwangerschaft ist legendär: Insgesamt sind Heißhungerattacken nach allem Möglichen nichts Ungewöhnliches und man kann ihnen getrost – und in Maßen – nachgeben. Genauso häufig sind aber auch starke Abneigungen bis hin zu massiver Übelkeit gegenüber einigen Lebensmitteln wie Knoblauch, Zwiebeln oder allgemein ungewohnten Gerüchen.
Diese Abneigung hat einen tiefen entwicklungsgeschichtlichen Grund: Der wachsende Organismus soll bestmöglichen Schutz vor fremden und damit möglicherweise ungesunden oder giftigen Stoffen erhalten. Deshalb werden meistens jahrzehntelang bekannte Nahrungsmittel bevorzugt.
Schwangerschaftskomplikationen müssen nicht nur akut gut beobachtet werden. Betroffene Frauen haben auch lange nach der Geburt ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck und…
mehr
Schwangere brauchen vermehrt Jod – und das am besten schon vor der Empfängnis. Jodreiche Ernährung reicht für die Versorgung meist nicht aus. Expert*innen empfehlen deshalb, das…
mehr
Immer wieder wird behauptet, dass die Einnahme von Paracetamol in der Schwangerschaft das Autismusrisiko beim Kind erhöht. Doch das ist nicht der Fall, wie eine aktuelle…
mehr
CT-Untersuchungen sind in vielen Fällen unverzichtbar. Doch bei gebärfähigen Frauen sollte man damit zurückhaltend sein. Eine derartige Strahlenbelastung kurz vor der Befruchtung…
mehr
Werdende Mütter mit Diabetes sollten sich regelmäßig die Augen kontrollieren lassen. Denn bei ihnen können während der Schwangerschaft Netzhautschäden auftreten – die im…
mehr
Schwanger oder nicht? Das nachzuweisen ist heute ganz einfach: Man hält einen Teststreifen in den Urin und liest das Resultat im Display ab. Für ein zuverlässiges Ergebnis muss…
mehr