Intervallfasten gilt als gesund – doch für ältere Menschen könnte das anders aussehen. Eine schwedische Studie zeigt: Wer besonders lange Essenspausen machte, entwickelte über die…
mehrDie Frage, ab wann ein Mensch übergewichtig ist, ist gar nicht so einfach zu beantworten. Viele Mediziner behelfen sich mit einer groben, letzten Endes willkürlichen Festlegung: dem Body-Mass-Index (BMI, Körper-Massen-Index). Er wird berechnet, indem man das Gewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Größe in Meter teilt (kg/m2).
Um festzulegen, ob ein Mensch für seine Größe und seinen Körperbau zu viel Gewicht hat, wäre die Bestimmung der Körperfettmasse (Körperfettgehalt) ideal. Diese Messung ist jedoch so aufwendig, dass sie nur zu Forschungszwecken, nicht aber im Alltag durchgeführt wird. Da der BMI das Gewicht auf die Körperlänge bezieht, ermöglicht er immerhin eine bessere Einschätzung als das Gewicht allein. Allerdings hat der BMI deutliche Grenzen, wenn es darum geht, ein der Gesundheit abträgliches Gewicht festzustellen:
Noch weniger geeignet ist das Normalgewicht nach Broca, mit dem die Nachkriegsgeneration ihr Gewicht beurteilte (das Normalgewicht berechnet sich als Körpergröße in cm – 100). Übergewicht beginnt nach diesem Wert, wenn das Normalgewicht über 20 % erhöht ist.
Neben dem BMI gibt es noch den Body-Adiposity-Index (BAI). Dieser berücksichtigt zusätzlich den Hüftumfang. Er wird berechnet, indem man den Hüftumfang in Zentimeter geteilt durch die Körperlänge in Meter hoch 1,5 minus 18 (kg/m1,5 – 18). Allerdings haben aktuelle Studien gezeigt, dass der BAI den prozentualen Körperfettanteil nicht besser einschätzen kann als der BMI. Den Studienergebnissen zufolge steht der BMI sogar in einer engeren Beziehung zur Fettverteilung im Körper als der BAI. Besonders bei Männern erweist sich der BAI ungenauer.
Weiterführende Informationen
Intervallfasten gilt als gesund – doch für ältere Menschen könnte das anders aussehen. Eine schwedische Studie zeigt: Wer besonders lange Essenspausen machte, entwickelte über die…
mehr
Ziegenmilch statt Kuhmilch – könnte das Babys Haut vor Neurodermitis schützen? Eine Studie liefert Hinweise auf einen möglichen vorbeugenden Effekt. Für Kinder mit bereits…
mehr
Tiefkühlbeeren sind lecker und schnell serviert. Doch wer sie direkt aus dem Gefrierfach in Smoothies, Desserts oder andere Speisen gibt, geht ein gesundheitliches Risiko ein:…
mehr
Nächtliche Wadenkrämpfe sind schmerzhaft und können die Nachtruhe erheblich stören. Womöglich lassen sich die Beschwerden mit Vitamin K2 lindern.
Täglich 180 Mikrogramm Vitamin K2…
mehr
Viele Menschen mit Krebs hoffen, den Tumor durch eine spezielle Ernährung beeinflussen zu können. Doch eine neue Leitlinie macht deutlich: Für Krebsdiäten gibt es keinen belegten…
mehr
Bunt, eiskalt und süß: Slush-Ice-Getränke sind im Sommer vor allem bei Kindern beliebt. Doch das Vergnügen birgt Gefahren. Schon ein großes Getränk kann bei den Kleinen…
mehr