Gesundheit heute
Die medizinischen Berufe in der Dermatologie
Die Dermatologie befasst sich mit krankhaften Veränderungen von Haut, Haaren, Finger- und Fußnägeln. Pathologische Hautveränderungen treten dabei entweder als eigenständiges Krankheitsbild auf oder als Begleiterscheinung innerer Erkrankungen, insbesondere bei Infektionen wie z. B. Masern, Allergien, z. B. Nesselsucht, und rheumatologischen Krankheitsbildern.
Der Hautarzt (Dermatologe) ist Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten. Letztere gehören zu seinem Fachgebiet, da sich viele sexuell übertragbare Krankheiten zuerst durch Hautveränderungen zeigen.
Medizinische Fußpfleger Podologen) beugen mit ihren Pflegeleistungen Erkrankungen an den Füßen vor und helfen bei ihrer Behandlung. Vor allem Diabetiker und Menschen mit orthopädischen Fußproblemen sind auf ihre Hilfe angewiesen.
Professionelle Behandlung zur Körper- und Schönheitspflege bieten spezialisierte Kosmetiker in manchen Arztpraxen, Kliniken, Kosmetikstudios oder in eigener Praxis an.
Mit der richtigen Therapie und Geduld verschwindet auch der hartnäckigste Nagelpilz..
Was helfen Laser & Co gegen Nagelpilz?
Laser, Kaltplasma oder Teebaumöl
Nagelpilz ist hartnäckig und die Behandlung mit antibiotischem Nagellack dauert oft lange. Deshalb greifen Betroffene häufig zu Alternativen. Doch was können Laser & Co. sowie die vielen gegen Nagelpilz angepriesenen Hausmittel?
Antipilzmittel als Lack und Tablette
Nagelpilz wird in der Regel mit bewährten Antipilzmitteln behandelt – entweder als Nagellack oder bei stärkeren Formen auch mit Tabletten. Wichtig ist dabei vor allem eines: Geduld. Die Therapie dauert oft mehrere Monate, weil der Nagel langsam herauswächst.
Gerade deshalb suchen viele Betroffene nach schnelleren Alternativen, manche möchten auch einfach eine „natürlichere“ Behandlung. Im Internet kursieren dazu viele Methoden – von Laser über ätherische Öle bis hin zu Hausmitteln. Doch wie gut helfen diese wirklich?
Laser nur zusätzlich einsetzen
Laserbehandlungen können das Nagelbild manchmal verbessern. Eine sichere Heilung allein dadurch ist aber selten. Wenn überhaupt, sollte der Laser nur zusätzlich zu einer medikamentösen Therapie eingesetzt werden – nicht als Ersatz. Wichtig: Bei Nervenschäden, etwa durch Diabetes, ist besondere Vorsicht geboten. Denn die Betroffenen haben oft ein vermindertes Gefühl für Hitze, sodass durch den Laser Verbrennungen ausgelöst werden können.
Bei der photodynamischen Therapie wird ein lichtempfindlicher Wirkstoff auf den Nagel aufgetragen und anschließend mit speziellem Licht aktiviert. Dadurch entstehen Stoffe, die Pilzzellen angreifen sollen. Das klingt erstmal vielversprechend. Doch bisher reicht die Studienlage nicht aus, um die Methode als wirksame Standardtherapie zu empfehlen.
Kaltplasma als Therapie der Zukunft?
Besser bewertet wird von Expert*innen die Therapie mit Kaltplasma. Dabei werden reaktive Sauerstoff- und Stickstoffverbindungen erzeugt, die Pilze schädigen sollen. Laborversuche und erste kleinere klinische Studien sind aussichtsreich. Für eine allgemeine Empfehlung fehlen derzeit jedoch noch aussagekräftige Langzeitstudien.
Teebaumöl enttäuscht
Pflanzliche Mitteln enttäuschen beim Nagelpilz eher: Teebaumöl oder andere ätherische Öle werden zwar häufig genutzt, zeigen aber nur schwache Effekte. Zudem können sie die Haut reizen oder Allergien auslösen. Für Hausmittel wie Essig, Backpulver oder Wasserstoffperoxid fehlt ein klarer Wirksamkeitsnachweis.
Am Ende gilt: Nagelpilz ist gut behandelbar – aber nur mit der richtigen Therapie und etwas Durchhaltevermögen. Wer früh startet und konsequent bleibt, hat die besten Chancen auf gesunde Nägel.
Quelle: ptaheute

